Die Welterbestätten in Rheinland-Pfalz

Wer nach Rheinland-Pfalz reist, kann sich auf eine Reise durch die Zeit begeben. Schließlich stammen die Sehenswürdigkeiten aus den unterschiedlichsten Jahrhunderten. Dazu gehören die Loreley, Bingen mit dem Mäuseturm und der Mainzer Dom. Wie jedes der Bundesländer zeichnet sich auch Rheinland-Pfalz durch Welterbestätten aus. Insgesamt werden weltweit jährlich durch das Welterbekomitee Stätten in den unterschiedlichsten Ländern ins Welterbe aufgenommen. Derzeit sind folgende Länder in der Liste zu finden: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Für das Bundesland handelt es sich um

Speyerer Dom – 1981

Offiziell ist bei dieser Welterbestätte die Rede von „Domkirche St. Maria und St. Stephan“ die Rede. Gleichzeitig ist der Speyerer Dom als Kathedralkirche bekannt, die zur katholischen Diözese Speyer gehört. Es ist davon auszugehen, dass es in der Geschichte des Doms sechs Bauphasen gab. 

Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier – 1986

Zu verstehen sind darunter Kulturdenkmäler mit mittelalterlichem und römischen Hintergrund. Viele römische Baudenkmäler sind noch immer gut erhalten. Bei den Denkmälern kommt es zu einer Unterscheidung zwischen römischen und mittelalterlichen Denkmälern. Unter den römischen Kulturdenkmälern sind die Kaiserthermen sowie die Konstantinbasilika zu finden. In Igel befindet sich das Römische Denkmal in Form der Igeler Säule. 

Oberes Mittelrheintal – 2002

Dabei handelt es sich um eine naturräumliche Haupteinheit. Gelegen ist diese innerhalb des Mittelrheingebiets, das am Mittelrhein zu erreichen ist. Gliedern lässt sich das Tal in die Binger Pforte, das Bacharacher Tal, das St. Goarer Tal, den Bopparder Schlingen sowie der Lahnsteiner Pforte und dem Gebiet, das sich zwischen der Mosel- und Lahnmündung befindet. Teile des Tals liegen im Bundesland Hessen. Durch das Mittelrheintal kommt es zudem zur Trennung zwischen dem Taunus und dem Hunsrück. 

Weitere Informationen zum Oberen Mittelrheintal sind an dieser Stelle zu finden:

http://deutsches-welterbe.de/oberes-mittelrheintal/

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz.

http://deutsches-welterbe.de/bundesland-rheinland-pfalz/mainz

Ein Blick auf Deutschland

http://www.deutsches-welterbe.de/deutschland. 

Einblick in meine weiteren Webseiten

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