Die Welterbestätten in Berlin

Im Jahr 1978 kam es zur ersten Aufnahme von bedeutenden kulturellen Stätten und Naturstätten bei der UNESCO. Auch im internationalen Raum befinden sich viele Stätten in den Listen des Welterbes. Wie es dort aussieht, zeigt diese Aufstellung: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Bis heute sind bereits die folgenden Stätten aus Berlin in den UNESCO-Listen zu finden:

Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin – 1990 – Erweiterung 1992 und 1999

Museumsinsel Berlin – 1999

Dort, wo sich die historische Mitte von Berlin befindet, ist die Museumsinsel zu finden. Dabei ist zugleich eine Lage auf der Spreeinsel im Norden gegeben. Innerhalb Europas handelt es sich um einen der wichtigsten Museumskomplexe, zu dessen Entstehung es in den Jahren 1830 bis 1930 kam. Bei den auf der Museumsinsel befindlichen Museen handelt es sich um das Alte Museum, das Neue Museum, der Alten Nationalgalerie sowie dem Bode-Museum und dem Pergamonmuseum. 

Siedlungen der Berliner Moderne2008

Es geht dabei um sechs Wohnsiedlungen. Diese befinden sich in früheren Vororten von Berlin und in verschiedenen Berliner Stadtteilen. Zur Erbauung dieser Wohnsiedlungen kam es in den Jahren 1913 und 1934. Zuständig dafür waren Architekten der Klassischen Moderne, die als Grundlage den Stil des Neuen Bauens wählten. Die Verantwortung für die Planung der Siedlungen lag bei Martin Wagner und Bruno Taut. 

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz.

Der Blick auf Deutschland

http://www.deutsches-welterbe.de/deutschland

Einblick in meine weiteren Webseiten

http://www.bunte-filmwelt.de

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 – 2030